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Lunchtime

Wie ihr sicher schon wisst, bin ich eine leidenschaftliche Köchin. Und ich esse ungemein gern. Auch wenn ich alleine bin darf es etwas Feines sein und sogar wenn ich nur kurz Zeit habe und nicht viel Zeit in der Küche verbringen möchte. Meine Gerichte sind immer improvisiert, je nach Lust und Laune. Entweder mit Zutaten, die ich schon zuhause habe oder ich entscheide mich im Laden was ich kochen will.

So wie heute. Und da es so fein geschmeckt hat hier das (improvisierte) Rezept. Habe mich vom Geschmack von Pad Thai inspirieren lassen und da ich Koriander über alles liebe ein neues Rezept zusammengestellt. 

Mögliche Zutaten 

Karotten, grob gerieben
Eine Chilischote 
Lime
Koriander
Rohzucker
Erdnüsse gehackt
Honig
Pouletbrust in Stücken 

Bei mir darf Flockensalz und Pfeffer nie fehlen, gehört immer auf dem Tisch!

Als Sauce mische ich Zitronen (oder eben Limettensaft) mit Honig. Dazu etwas Salz und Pfeffer. Die Karotten grob reiben, Chili in kleinen Stücken schneiden (ohne Kernen), Poulet im Olivenöl braten, Koriander hacken. Alles in der Sauce mischen und darüber gehackte Erdnüsse streuen, ein bisschen Limmetensaft und Rohzucker. Zeit keine 15 Minuten und das Mittagessen schmeckt perfekt! 

En Guete!



 Bilder Concept By Sarah


I love to cook!

Was für ein wunderschönes Wochenende! Frau Holle verwöhnt uns mit Sonnenschein und warmen Temperaturen auch im November. So finde auch ich den Herbst schön, obwohl die Abende für meinen Geschmack viel zu früh dunkel werden. 

Da muss ich aber wohl durch und mache das Beste daraus. Kerzen anzünden, Tisch festlich dekorieren und etwas Feines kochen. Denn Kochen gehört zu einer meinen grossen Leidenschaft. Meistens ohne Kochbuch und mit feinen, regionalen Zutaten. Gestern gab es niedergegartes Schweinsfilet an einer Weisswein-Eierschwämmsauce. Dazu im Ofen geröstete Karotten mit Zitrone, Olivenöl und Ingwer und gepresste Kartoffeln mit Trüffelöl verfeinert.

Und jetzt raus in der Sonne! Freue mich auf einen schönen Ausritt mit dem Pferd im Sonnenschein. Denn wer weiss, vielleicht kommt ja schon bald der Schnee!?

Ich wünsche einen wunderschönen Sonntag!









 Bilder Concept By Sarah

Lieblingskuchen

Bin etwas müde heute.. habe wohl etwas zu wenig geschlafen diese Woche. Geniesse aber trotzdem den Samstag auch wenn die Sonne uns verlassen hat. Diese Woche war aber punkto Frühlingstemperaturen und Sonnenschein der absolute Hammer!

Heute Abend sind wir zum Essen eingeladen und ich habe gerade das Dessert fertig gemacht. Schokoladenkuchen - einfach und schnell und passt zu jeder Gelegenheit. Für diejenigen, die auch gerne etwas Süsses schlemmen verrate ich gerne das Rezept: 


100 gr Schokolade
100 gr Butter
2 Eier
2 dl Zucker
1 3/4 dl Mehl 

Schokolade und Butter in einem Wasserbad schmelzen. Eier und Zucker mit dem Schwingbesen (am besten elektrisch) mischen bis die Mischung hell wird. Schokolade und Butter mit Mehl dazu rühren und dann bei 200 grad für ca. 15 Minuten in den Ofen. Der Kuchen soll in der Mitte noch etwas flüssig sein. 

Habe diesmal noch ein Frosting gemacht und passend zu der Jahreszeit mit Marzipan Eier dekoriert.


Frosting

60 gr Butter
100 gr Philadelphia Käse
300 gr Puderzucker
Saft von einer halben Zitrone


Alles mischen und den Kuchen verzieren.

Jetzt freue ich mich auf einen gemütlichen Abend zusammen mit Freunden! 





Lieblingskuchen zu Weihnachten

Guten morgen! Heute fühlt sich die Welt schon wieder etwas besser als gestern. Zum Glück, mehr als einen Tag im Bett halte ich nicht aus. Wieder voll Tatendrang sitze ich hier am Tisch und plane den Tag. Heute sind es ja nur zwei Wochen bis zu Weihnachten.. wäre vielleicht mal Zeit auch an Geschenke zu denken nebst allen anderen Pendenzen...

Aber zuerst was Feines.. mein Lieblingskuchen zu Weihnachten, den ich wärmstens empfehlen kann. Mjuk Pepparkaka (weicher "Pfefferkuchen"). Die weiche Variante des Lebkuchengebäcks aus dem hohen Norden, dank Preiselbeeren und Rahm unglaublich saftig und  mit einem herrlichen Geschmack nach Weihnachten. Passt sowohl zum Kaffe am Nachmittag als zum Dessert nach einem feinen Weihnachtsessen. Gerne etwas Rahm mit Preiselbeeren vermischen und dazu servieren. 


Weicher Pepparkaka


100 gram Butter
3 Deziliter Zucker
3 Eier
4 Deziliter Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Nelken
1 Teelöffel Ingwer
2 Deziliter Rahm
1 Deziliter Preiselbeeren

Rühre Butter und Zucker ca. drei Minuten mit dem elektrischen Schwingbesen. Eier einzeln kräftig dazu mischen. Mehl, Backpulver, Gewürze, Rahm und Preiselbeeren dazu mischen und gut verrühren. Eine Stunde bei 150 Grad (Umfluft) backen und anschliessend geniessen!






Baka, baka pepparkaka

Guten morgen im Winterland! Brrrrr ist es kalt draussen, glaube ich bleibe heute lieber in der Wärme (obwohl wenigstens mit dem Hund muss ich raus). Heute begehe ich mich in den Keller und suche mal nach der Weihnachtsdekoration, schliesslich ist ja am Sonntag erste Advent (diesmal stimmt's auch:-). Und backen gehört ja auch zu den Weihnachtsvorbereitungen. Der Klassiker aus Schweden ist die Pepparkaka (übersetzt Pfefferkuchen, so eine Art hartes Lebkuchengebäck). Und für diejenigen, die etwas Schwedenfeeling für die Weihnachtszeit wünschen, hier das Rezept:


Schwedischer Pepparkaka

2 1/2 Deziliter brauner Zucker
3/4 Deziliter helle Melasse
3/4 Deziliter Wasser
150 gr Butter
1 Esslöffel Zimt
1 Esslöffel Ingwer (gemalen)
1 Teelöffel Nelken
8 Deziliter Weissmehl
1 1/2 Teelöffel Natron/Bicarbonate

(findet man alles bei Coop oder Migros)

How to do

Mische Zucker, Melasse und Wasser in einer Pfanne und aufkochen lassen. Butter dazufügen und schmelzen. Gewürze dazu geben. Abkühlen und gleichzeitig gut rühren. Mische Natron/Bicarbonate und 3/4 vom Mehl dazu (den Rest zum Backen brauchen) und zu einem schönen Teig verarbeiten. Teig in Plastikfolie legen und bis am nächsten Tag kühl stellen (Kühlschrank). 

Am nächsten Tag: Teig kneten mit dem Rest des Mehls. Dünn auswallen und mit Formen die Pepparkaka ausstechen. 6 - 8 Minuten bei 175 Grad im Ofen backen. Können auch mit Glasur dekoriert werden. 






Oder warum nicht ein Pepparkakshus (Haus) daraus machen. Schön verzieren und mit Kerzen beleuchten. 

 Kleine Häuschen für die Tischdekoration am Heiliger Abend. 
Bilder Sköna Hem

Der Regentag mit etwas Süssem aufpeppen

Richtig gruuusig ist es heute und am Abend haben sie sogar Schnee gemeldet bis ganz weit unten... Gar nicht mein Ding muss ich zugeben (zumindest nicht schon im Oktober). So ich mache es gemütlich hier im Haus und zünde die Kerzen an und stürze mich auf die Arbeit (der Vorteil wenn man von zuhause aus arbeitet, überall brennen Kerzen, gemütliche Beleuchtung und die Lieblingsmusik spielt im Hintergrund). Der Sohn ist im Fussballlager (der Arme, bei dem Wetter) und die Tochter schläft noch. 

Warum nicht den grauen Regentag mit einem feinen Kuchen versüssen. Habe am Wochenende schwedische Rübelitorte gebacken, mmmmmmmmm, so was feines habe ich schon lange nicht mehr gegessen. 


Schwedische Rüeblitorte mit Limettenfrosting. Karamellsauce und Pecannüsse

Für diejenigen, die grad Lust aufs Backen haben Rezept unten.





Schwedische Rüeblitorte mit Limettenfrosting, Karamellsauce und Pecannüsee 

Ist ziemlich zeitaufwendig zu machen, so genügend Zeit dafür einplanen:-)
4 Backforman, 15 cm (oder wie ich drei mit 22 cm)
Butter und Mehl zum bestreuen
Kuchenteig
3,5 dl Mehl
5,5 dl fein geriebene Karotten
1,75 dl Butter (geschmolzen)
2,5 Teelöffel Backpulver
0,5 Esslöffel Zimt
0,5 Teelöffel Ingverpulver
0,5 Teelöffel Kardamom
0,5 Teelöffel Salz
3 dl Zucker
3 Eier
2 Teelöffel echter Vanille (aus der Vanilleschote)
Limettenfrosting:
250 gr Butter (Raumtemperatur)
300 gr Philadelphia Käse (cream cheese)
Saft von einer Limette
8-10 dl Puderzucker
Karamellsauce:
2 dl Rahm
1,5 dl Melasse
0,5 dl Zucker
100 gr Pecannüsse
Koche alle Zutaten für die Karamellsauce auf mittelhohe Wärme ca. 10 - 12 Minuten. Zwischendurch rühren. Abkühlen und in den Kühlschrank stellen.

Die Backformen mit Butter bestreichen und Mehl bestäuben. Ofen auf 175 grad einstellen. Mehl, Backpulver, Ingwer, Zimt und Salz gut zusammen mischen. Eier und Zucker gut zusammenrühren (am besten mit dem Mixer), die geschmolzene Butter dazugiessen und zusammen mit der Vanille mischen. Die Mehlmischung langsam dazugeben und gut rühren bis alles gemischt ist. Karotten dazugeben und verteilen. Die Mischung auf den Backformen verteilen und ca. 30 Minuten im Ofen backen. Danach auf einem Gitter abkühlen lassen. 
Mische alle Zutaten des Frostings zusammen und rühre bis weich und hell ist (hier auch am besten mit dem Mixer). 

Die Kuchenböden sind einfacher zu hantieren, wenn man sie für einige Minuten in den Tiefkühler legt. Der erste Boden mit ca. 1/2 cm Frosting belegen und danach wieder für einige Minuten in den Tiefkühle. Danach alle Böden (mit Frosting drauf) auf einander legen und den Kuchen mit Frosting bedecken. Danach wieder für einige Minuten in den Tiefkühler. Und dann mit etwas Frosting den Finisch machen. Karamellsauce über den Kuchen verteilen (den Rest zum Essen servieren) und mit Pecannüsse verzieren. 

Et voila, essen und geniessen (da vergisst man gleich, dass es draussen regnet und stürmt). 



Pulled Pork - das Rezept

Am Samstag zu Kayas Geburtstagsfeier habe ich Pulled Pork gemacht - unglaublich einfach vorzubereiten und schmeckt genial. Wie versprochen hier das Rezept. Pulled Pork kommt aus Amerika und es gibt sicher eine Unmenge an verschiedenen Rezepten. So habe ich es gemacht:
Pulled Pork
Reicht für 5 - 6 Personen
ca. 1.4 Kg Schweinefleisch am Stück, am besten das Karréstück oder das Kotlettstück (wichtig, am Stück. Kotlett wird etwas trockener, da weniger fett. Ich empfehle das Karréstück). 

Salz
Pfeffer
Chilipulver 
2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 dl Wasser
1 - 2 Esslöffel Honig
3 dl Kalbsfond (oder Fleischbuillon)
ca. 3 dl Barbequesauce mit rauchigem Geschmack

Fleisch trocknen und würzen mit Chili, Salz und Pfeffer und in einem ofensicheren Form mit Deckel (oder mit Alufolie überdecken) legen mit etwas Olivenöl. 

Zwiebel und Knoblauch grob schneiden und um das Fleisch streuen. Wasser aufkochen und mit Fond, Barbecuesauce und Honig mischen. Die Mischung über das Fleisch giessen. 5 - 6 Stunden (je länger desto besser) bei 120 Grad im Ofen garen. Das Fleisch soll auseinander gehen, wenn man mit zwei Gabeln daran zieht. Sonst etwas länger im Ofen lassen.

Nimm das Fleisch aus dem Ofen und ziehe es mit einer Gabel auseinander und mische es mit der Barbecuesauce.

Es gibt verschiedene Varianten, wie man es servieren kann. Mit klassischem Tacos/Burritos Zubehör (Guacamole, Salsasauce, Creme Fraiche, Burritos, Salat, Gurke, Tomaten etc..). Oder mit verschiedenen Salaten und Creme Fraiche. Lass die Fantasie walten, um deine Gäste zu verwöhnen. Auch die Kinder lieben es!

Ende des Hochsommers und ein Suppenrezept

Heute haben sie im Radio SRF3 dem Ende des Hochsommers prophezeit. Es bleiben aber noch zwei Monate Spätsommer. Ja gut so. Von mir aus kann es bis zu Weihnachten Spätsommer sein. Und ab Februar wieder Frühling. Einfach geniessen so lange es noch dauert.

Da ich im Moment probiere die Kalorien zu reduzieren (keine Süssigkeiten zum Kaffee... sniff), sind Suppen eine perfekte Mahlzeit. Gestern habe ich eine meiner Favoriten gemacht, Tomatensuppe. Und hier gleich das Rezept:


Einfache Tomatensuppe

Frische Tomaten
Olivenöl
Wenig Weisswein & Wasser
Knoblauch
Chili
Basilikum
Salz & Pfeffer

Tomaten in Stücke schneiden und mit etwas Olivenöl andünsten. Etwas Wasser und Weisswein dazu giessen und mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen (da nur wenige Zutaten kommt der Tomatengeschmack so richtig zur Geltung). Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren. 

Fein geschnittener Knoblauch und Chili mit etwas Olivenöl anbraten. Basilikum dazugeben und einige Minuten braten. Diese Mischung verteile ich über die Suppe wenn sie im Teller servierbereit ist. Etwas Flockensalz und Pfeffer darüber streuen. 

Manchmal nehme ich auch Fisch (z.B. Lachs) oder Meeresfrüchte, die ich am Schluss einige Minuten mitkoche. Und es wird aus der Tomatensuppe eine feine Fischsuppe. En Guete!


Dessert zum träumen..

Heute fühlt es sich ja fast ein bisschen wie Weihnachten und nicht wie Karfreitag an... mit grossen Schneeflocken draussen... Weisse Ostern, mal was anderes:-).

Hatte gestern Abend Besuch und habe ein Dessert gemacht, das absolut Spitze war. Schokoladenfondant - kleine Schokoladenküchlein, die drinnen flüssig sind. Warm mit Rahm und frischen Beeren serviert. Einfach genial. Sehr einfach zu machen und sieht auch schön auf dem Teller aus. Besser als in jedem Spitzenrestaurant wenn ich ehrlich bin. 

Damit ihr auch eure Gäste überraschen könnt hier das Rezept:
150 gr dunkle Schokolade (60 - 70 %)
150 gr Butter
70 gr Zucker
120 gr Eier (Gelb und Weiss)
60 gr Eigelb
30 gr Maizene
150 g mörk choklad 60-65% 

Ich habe das Rezept um die Hälfte verdoppelt und daraus gab es 9 Küchlein. Habe Muffinformen in einer festen Form (für Cupe Cakes) gelegt, damit ich die Küchlein ohne Problem rausnehmen konnte.

(etwas Tricky mit mit den Gram Angaben. Habe aber alles vorher abgewogen und dann a la minute gebacken und warm serviert)
HOW TO?
1. Form vorbereiten. Ofen auf 190 Grad vorheizen

2. Schokolade auf 40 grad schmelzen (im Wasserbad) und Butter auf 40 Grad ebenfalls (war da nicht so genau mit der Temperatur, habe lediglich mit dem Finger nachgeschaut). Butter und Schokolade zusammen mischen.

3. Zucker und Eier luftig rühren (am besten elektrisch) 

4. 2/3 der Schokolade/Butter Mischung darunter rühren. Gut mischen. Dann den Rest dazugeben.

5. Maizena vorsichtig dazugeben und mischen 

6. 6 - 12 Minuten im Ofen backen (ich habe 9 Minuten gebraucht). Nicht zu lange im Ofen lassen. Sie sollen flüssig sein innen drin. 

7. Kurz abkühlen lassen und dann auf Teller mit Rahm und Beeren anrichten. Etwas Puderzucker darüber et voila!

Moules à l'aioli

Endlich Freitag, ist doch schön!! Und falls ihr noch kein passendes Menü habt für heute Abend kann ich Moules à l'aioli mit Frites empfehlen. Habe ich gestern gemacht und es hat toll geschmeckt! Die Muscheln habe ich klassisch zubereitet (mit Zwiebeln, Knoblauch, Weisswein und Peterli). Dazu hausgemachter Aioli, schmeckt himmlisch mit Pommes Frites und ein Glas kalter Weisswein dazu.
Rezept Aioli
3 Eigelb
1 Esslöffel Senf
2 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Weissweinessig
1 Deziliter Olivenöl
3 Esslöffel Maislöl (ich habe nur Olivenöl verwendet)
Salz, Pfeffer und evtl. etwas Peterli

Im Mixer oder mit dem Stabmixer zubereiten. Knoblauch zusammen mit Eigelb, Senf und Essig mixen. Öl während dem mixen dazu giessen. Würzen und danach geniessen! 



Das Rezept

Life must go on... Sachen passieren, die wir nicht nachvollziehen können und für einen Augenblick steht die ganze Welt still... aber es muss auch weitergehen, obwohl vieles einem sinnlos vorkommt... so wie der schreckliche Unfall vorgestern.. 
Aber jetzt zu etwas anderem... das Rezept der schwedischen Semlor (ach waren die fein)..
75 gr Butter
2.5 Deziliter Milch
25 gr Hefe
1 Deziliter Zucker
Eine Prise Salz
1 Teelöffel Kardamom
1 Ei
7 Deziliter Mehl (ich habe etwas mehr genommen)
1 Ei zum bestreichen

Füllung
1/2 Deziliter Milch
200 gr Mandelmasse
2 Deziliter Milch

Puderzucker zum bestreuen

Butter schmelzen und Milch dazu geben und auf 37 Grad wärmen. Mit der Hefe mischen. Zucker, Kardamom, Salz, Eier und Mehl dazu mischen und zu einem Teig verarbeiten. Ca. 35 aufgehen lassen.

Ca. 15 runde Brötchen formen und nochmals 30 Minuten aufgehen lassen. 10 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen. Abkühlen.

Schneide einen kleinen Deckel ab jedem Brötchen und mach ein kleines Loch im Brötchen. Mandelmasse mit Milch mischen und damit das Brötchen füllen. Schlagrahm dazu und Deckel drauf und mit Puderzucker bestreuen. Schmeckt unglaublich gut!!!






Darf es Banenkuchen sein heute?


Habe gestern ein neues Rezept ausprobiert, Bananenkuchen mit Schokolade und Kaffeegeschmack. Perfekt zu machen, wenn man ein paar ältere, braune Bananen zuhause hat. Schmeckt unglaublich gut und ist einfach zu backen. 


Zutaten
4 reife Bananen
175 gr dunkle Schokolade
1/2 Deziliter Kaffe
150 gr butter
3 Deziliter Zucker
2 Eier
5 Deziliter Weissmehl
1 Teelöffel Bikarbonat
2 Teelöffel Backpulver
Zubereitung:
Ofen auf 175 Grad aufheizen. Butter (weich) und Zucker kräftig zusammenrühren. Eier dazu fügen und kräftig rühren. Bananen mit der Gabel zerdrücken, Schokolade grob hacken. Mehl, Bikarbonat und Backpulver mischen und mit den Bananen zusammenrühren. Alles der Butter/Zuckermischung zufügen (inkl. Kaffee). Rühren. 45 - 60 Minuten auf der untersten Rille im Ofen backen. Schmeckt lauwarm am besten, lecker!!

Jetzt backen wir

Hier zuhause haben wir noch Ferien (die Kinder fangen erst nächste Woche die Schule wieder an). So warum nicht was feines backen? Dann sind die Kinder beschäftigt und es gibt was Süsses zum Zvieri. Kanelbullar alias Schwedenbrötli sind mein Favorit, schmecken himmlisch wenn sie frisch aus dem Ofen kommen. Und falls welche übrig bleiben, einfach einfrieren und kurz aufbacken wann die Lust auf etwas Süsses wieder aufkommt. 
Zutaten

150 gr Butter
5 Deziliter Milch
1 Paket Hefe
1/2 Teelöffel Salz
1 Deziliter Zucker
1 1/2 Teelöffel Kardamom
ca. 1,3 Liter Weissmehl

Füllung
Marzipan (weiss, gibt praktische Packungen im Coop oder Migros bei den Backwaren)
Butter (weich)
Zimt
Hagelzucker

Zubereitung
Butter schmelzen, Milch dazu fügen und auf 37 Grad wärmen. Hefe mit der Flüssigkeit auflösen. Mehl, Zucker, Salz und Kardamom dazu geben und zu einem Teig verarbeiten. Teig bis zur doppelte Grösse aufgehen lassen. Teig in zwei Teile schneiden und zu einem Viereck auswallen. Mit Butter bestreichen, Marzipan darüber reiben und Zimt streuen. Zusammenrollen und ca. 2.5 cm grosse Stücke (Schnecken) schneiden. Nochmals aufgehen lassen und dann bei 200 Grad circa 8 Minuten backen. Mit einem Kaffe oder einem Glas kalter Milch servieren, mmmmmmmm!!



Bilder ConceptBySarah

Selbst gebacken

Zu Weihnachten gehören ja allerlei Süssigkeiten und selbst gebacken schmecken sie doch am besten. Gesagt und getan, gestern Abend habe ich mich mal an das Rezept von American Fudge gemacht. Einfach und doch ist es mir beim ersten Versuch in den Kübel gelandet (beim Schmelzen der Schokolade ist Wasserdampf dazugekommen und danach war die Schokolade völlig ungeniessbar). Blieb nicht viel anders übrig als um sieben Uhr Abends zähneknirschend nochmals einkaufen zu gehen und von Vorne wieder anzufangen. Beim zweiten Versuch ist es dann zum Glück gut gekommen. Und dann schön verpackt und beschriftet macht es so richtig spass die Süssigkeiten zu verschenken.


American Fudge 





 Bilder ConceptBySarah

Und hier noch das Rezept


2 1/2 Deziliter grob gehackte Pecannüsse 
1 Esslöffel Butter
Wenig Salz (am besten Flockensalz)
250 gr dunkle Schokolade
250 gr Milchschokolade
1 Tube Kondensmilch
Pecannüsse bei 175 grad zehn Minuten im Ofen rösten.
Form (ca. 20 x 20 cm) mit Backpapier auslegen. 
Die warmen Nüsse beiseite legen, Salz und Butter darunter mischen bis Butter geschmolzen ist. Schokolade zusammen mit Kondensmilch in einem Wasserbad schmelzen. Nüsse dazumischen und in den Form verteilen. Kühl stellen und danach in Stücke schneiden. Schmeckt also genial. 

Etwas süsses zu Weihnachten

Wenn ich heute aus dem Fenster schaue dann kann ich kaum glauben, dass es in wenigen Tagen Weihnachten ist..... Regen, grau und ein grüner Rasen. Da muss man sich echt Mühe geben, damit die richtige Weihnachtsstimmung aufkommt. 

So warum nicht was süsses backen, Kerzen anzünden, den Baum schmücken und schöne Weihnachtslieder dazu hören (mein Favorit: Frank Sinatra). Ich empfehle den Saffranskuchen von Leila Lindholm. Leila ist wenn es um Backen geht eine grosse Nummer in Schweden und mittlerweile hat sie mehrere Bücher ausgegeben (die es auch bei uns gibt). Neu gibt es auf dem Internet Leilas Genaral Store mit Allerlei zum Thema Kochen und backen. Die Seite gibt es auch in Englisch und ich empfehle wärmstens einen Besuch.


Leilas Saffranskuchen

3 Eier
2.5 Deziliter Zucker
1 Teelöffel Vanillezucker
1 Deziliter Milch
1/2 gr Saffran
3 1/2 Deziliter Mehl
50 gr Butter
2 Teelöffel Backpulver
Wenig Salz
Butter und Kokos für die Backform



Rühre Eier, Zucker und Vanillezucker bis es weiss wird
Milch mit Saffran aufkochen und Butter (geschmolzen) beifügen. Mische mit der Eier/Zuckermischung
Mische Mehl, Backpulver und Salz vorsichtig dazu
Backform mit Butter bestreichen und Kokos darin verteilen
25 - 30 Minuten im Ofen bei 175 Grad backen
Essen und geniessen!


Schwedische Pepparkaka

Ja eigentlich schreibe ich hier über Wohnen und Einrichten. Was aber nicht heisst, dass ich manchmal auch über andere schöne Dinge berichte und deshalb möchte ich euch nicht meinen feinen, schwedischen Kuchen vorenthalten. Schwedische Pepparkaka ist eigentlich ein harter Lebkuchen, der zu Weihnachten gebacken wird. Dieses Rezept ist aber ein weicher Pepparkaka (übersetzt "Pfefferkuchen") und schmeckt mit Lebkuchengewürze so richtig weihnachtlich und dank Rahm und Preiselbeeren wird er sehr saftig. Schnell in der Zubereitung und einfach köstlich zu einem Kaffe. 
Zutaten "mjuk Pepparkaka"

100 gram Butter
3 Deziliter Zucker
3 Eier
4 Deziliter Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Nelken
1 Teelöffel Ingwer
2 Deziliter Rahm
1 Deziliter Preiselbeeren

Rühre Butter und Zucker ca. drei Minuten mit dem elektrischen Schwingbesen. Eier einzeln kräftig dazu mischen. Mehl, Backpulver, Gewürze, Rahm und Preiselbeeren dazu mischen und gut verrühren. Eine Stunde bei 150 Grad (Umfluft) backen und anschliessend geniessen!




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